Unter dem Motto "GERECHT GEHT ANDERS!" hatte ver.di bundesweit vom 24. Oktober bis 13. November zu Aktionen insbesondere in den Betrieben, Verwaltungen und auch in der Öffentlichkeit gegen die soziale Schieflage der Politik von CDU/CSU und FDP aufgerufen.
Die Bundesregierung hat ein Sparpaket verabschiedet, das wieder einmal diejenigen tragen sollen, die sich sowieso schon jeden Euro vom Mund absparen. Über eine Abschaffung der Gewerbesteuer wird in Politikerkreisen ernsthaft nachgedacht, sogar unter Finanzpolitikern, die eigentlich keinen Cent zu verschenken haben. Aber gerecht geht es in Deutschland schon lange nicht mehr zu. Deshalb geht es bei den Aktionswochen, die auch vom DGB sowie den anderen DGB-Mitgliedsgewerkschaften getragen werden, um
- die Ausgestaltung des Gesundheitswesens und seiner Finanzierung,
- die Steuerpolitik der Bundesregierung,
- den Erhalt der öffentlichen Daseinsvorsorge und ihre Finanzierung
- sowie die Sicherung einer auskömmlichen Rente und die Gestaltung des gesetzlichen Rentenalters.
Außerdem forderte ver.di bei den Aktionswochen:
- bessere Entlohnungsbedingungen in der Leiharbeit,
- bessere Chancen für unsere Jugend in Punkto Übernahme nach der Ausbildung
- und das Recht auf eine gute Ausbildung.
Das viele Reden hat bisher nirgends zur Umkehr der Politik geführt. Deshalb haben wir in diesem Herbst Zeichen gesetzt. Und Sie?